Termine für 2015 online!

Es ist nun möglich sich die Termine für die Stadtrundfahrten oder Stadtrundgänge online anzusehen. Weitere Informationen finden Sie in den verschiedenen Rubriken oder unter dem Punkt “Termine.”

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(K)eine runde Sache – Workshop zu Rassismus im Fußball

Fangesänge, Elfmeterspannung, Spielerkult – Fußball übt auf viele Menschen eine enorme Faszination aus und kann große Gefühle auslösen. Fans brechen in Jubelstürme aus, wenn ihre Mannschaft gewinnt und sind tieftraurig, wenn sie verliert. Diese Identifikation mit dem „eigenen“ Team kann enorme Kräfte freisetzen – doch sind diese immer positiv? Weiterlesen

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Nur Mut?!

Ab sofort ist das Projekt “Nur Mut?!” online.
Für mehr Informationen rund um den Projekttag finden Sie unter “Nur Mut?!” in der Gliederung.

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Filmvorführung „Frage-Zeichen“

Jugendliche im Gespräch mit Zeitzeugen des Nationalsozialismus

In Kooperation mit den Stuttgarter Stolperstein-Initiativen präsentiert der Stadtjugendring am 03.04.2014 um 17:30 Uhr im Kino Delphi den Film “Frage-Zeichen” von Steffen Kayser.

Der Film beschreibt das von der Stadt Stuttgart geförderte gleichnamige Projekt des SJRs und der Stolperstein-Initiativen, das Ende 2012 mit einem Workshop begann. Über den Zeitraum von einem Jahr trafen sich Jugendliche mit Stuttgarter Zeitzeuginnen und Zeitzeugen des Nationalsozialismus, um über ihre Erinnerungen zu sprechen. Bei den persönlichen Gesprächen berichteten die Zeitzeugen von ihrer Jugend im Nationalsozialismus, von Verfolgung und Vertreibung aber auch von freudigen Erlebnissen. Alle Treffen zwischen den Zeitzeugen und den Jugendlichen wurden filmisch begleitet. So entstanden zehn Kurzdokumentationen, die jeweils ein Zeitzeugengespräch festhalten und eine Langdokumentation, die die Gespräche miteinander in Bezug bringt.

Bereits im Oktober 2013 feierte der Film seine Premiere. Aufgrund der positiven Resonanz und der großen Nachfrage wird der Film nun ein zweites Mal im Kino Delphi aufgeführt. Im Anschluss an die Filmaufführung wird didaktisches Material vorgestellt. Dieses Material soll die Nutzung des Films im Unterricht für Stuttgarter Schulen erleichtern.

Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich: Tel. Nr. 0711 2372631, E-Mail: alexander.schell@sjr-stuttgart.de.

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Neue Termine für 2014 sind online

Es ist nun möglich sich die Termine für die Stadtrundfahrten oder Stadtrundgänge online anzuschauen. Weitere Informationen finden Sie in den verschiedenen Rubriken.

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Filmpremiere “Frage-Zeichen”, 23.10.2013 im Kino Delphi

Jugendliche im Gespräch mit Zeitzeugen des Nationalsozialismus


In Kooperation mit den Stuttgarter Stolperstein-Initiativen und der Förderung durch die Stadt Stuttgart präsentiert der Stadtjugendring am 23.10.2013 um 17:30 Uhr im Kino Delphi den Film “Frage-Zeichen” von Steffen Kayser.

Der Film beschreibt das komplette gleichnamige Projekt der SJRs, das Ende letzten Jahres mit einem Workshop begann. Über den Zeitraum von einem Jahr trafen sich Jugendliche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen des Nationalsozialismus, um über ihre Erinnerungen zu sprechen. Bei den
persönlichen Gesprächen berichteten die Zeitzeugen von ihrer Jugend im Nationalsozialismus, von Verfolgung und Vertreibung aber auch von freudigen Erlebnissen. Alle Treffen zwischen den Zeitzeugen und den Jugendlichen
wurden filmisch begleitet. So entstanden zehn Kurzdokumentationen, die jeweils ein Zeitzeugengespräch festhalten und eine Langdokumentation, die die Gespräche miteinander in Bezug bringt.

Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich: Tel. Nr. 0711 2372631, E-Mail: alexander.schell (at) sjr-stuttgart.de.

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Zeitzeugenfilmvorführung im Rahmen des Projektes “Frage-Zeichen!?”

“Ohne Geschichte keine Zukunft”- Interviews mit Stuttgarter Zeitzeugen des Nationalsozialismus
Um persönliche Erfahrungen der zwei interessanten Damen Alice Igaz und Marlice Heck festzuhalten, die beide zu der Zeit des Nationalsozialismus in Stuttgart lebten, wurden sie von Jugendlichen interviewt. In den daraus entstandenen Kurzfilmen teilen sie ihre privaten Lebensgeschichten mit den Jugendlichen. Die Filme wurden nach reichlicher Vorarbeit am 25. Juli im Infoladen am Zeichen der Erinnerung zum ersten Mal vorgeführt. Das Projekt begann im September 2012 und wie die Jugendlichen der anderen Zeitzeugeninterviews haben auch Fabian Brüssow, Eleni Konstantinou, Marianna Lanaridis und Sarah Haide reichlich Vorarbeit für die Interviews geleistet. Erst nachdem sie durch Workshops und eine Interviewschulung vorbereitet wurden, die Biografien gelesen und bearbeitet hatten begannen die Aufnahmen. Dabei wurden sie Tatkräftig von den Vertrauenspersonen Irma Glaub und Catherine Lohmann unterstützt.

Die nach der Filmvorführung folgende Podiumsdiskussion zeigte, dass die Jugendlichen sehr von den Zeitzeugen und ihren Erinnerungen sowie ihrer Art bewegt waren. Leider konnte keine der beiden Zeitzeuginnen bei dieser Prämiere anwesend sein, um die Kurzfilme selbst zu bewerten. Doch die Jugendlichen zeigten große Begeisterung daran wie in so kurzer Zeit, ihre Arbeit von ein bis zwei Drehtagen schlüssig zusammengefasst werden konnte. Auch Situationen während des Drehs wurden angesprochen, Schwierigkeiten aufgezeigt und die herzliche Atmosphäre betont, die während der gesamten Drehzeit vorherrschte. Es sei besonders großartig, wie sich die schon bekannte Biographie der Zeitzeugen durch ihre Erzählungen mit Leben fülle, sagte Fabian.

Alle Anwesenden waren von der Offenheit und Lebendigkeit der Interviews beeindruckt. Es wurde betont wie wichtig es sei die Fakten der damaligen Zeit mit persönlichen Geschichten zu füllen um sie realer zu machen. Denn die Kurzfilme sollen in Zusammenarbeit, des Stadtjugendrings Stuttgart mit der Stolperstein-Initiative als Unterrichtsmaterial zur Verfügung gestellt werden. Alexander Schell vom Stadtjugendring Stuttgart klärte auf, dass das gesamte Rohmaterial, dass alle Aufnahmen umfasst, aufbewahrt wird um bei Bedarf darauf zurückgreifen zu können.

Durch die Diskussion wurde klar, dass viele Möglichkeiten und Ideen bestehen, wie das Material genutzt werden könnte. Zuerst wird aber im Oktober der Langfilm des Projekts erscheinen, in dem alle Kurzfilme in einem Film zusammengefasst werden. Dieser wird dann auch als DVD erhältlich sein.

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Stolperstein Initiativen Stuttgart und Stadtjugendring zeigen Zeitzeugenfilme

In der Reihe „Frage-Zeichen“ werden am 25.7.2013 ab 18:30 Uhr, zwei Dokumentarfilme im Info Laden Eckartstraße 2, 70191 Stuttgart (Osteingang Pragfriedhof) gezeigt.

Die beiden Kurzfilme dokumentieren die Gespräche zwischen Jugendlichen und den Zeitzeugen des Nationalsozialismus Alice Igaz und Marlis Heck.

Alice Igaz wurde 1920 geboren, als Tochter von Berta Rauner, einer Stuttgarter Jüdin. Ihre ersten Jahre lebte sie in Ostheim. Nach der Trennung der Eltern, verbrachte sie einige glückliche Jahre im Esslinger Theodor Rothschild-Haus, einem jüdischen Waisenhaus.

1936 kam sie zurück nach Stuttgart und begann dort eine Ausbildung. Nach der Pogromnacht 1938 beschloss die Familie, dass Alice nach England auswandern sollte, um der Verfolgung durch das NS-Regime zu entgehen. Dort arbeitete sie zunächst als Hausmädchen. Der Kontakt zu ihrer Familie brach während des Krieges ganz ab. Ihrer Mutter gelang die Flucht nicht mehr, sie wurde 1944 in Auschwitz ermordet. Später baute sie sich mit ihrem Mann, den sie in England kennengelernt hatte, ein neues Leben auf.

Marlis Heck wurde 1924 geboren, und hat während des gesamten Naziregimes in Stuttgart gelebt. Sie schildert im Gespräch mit den Jugendlichen ihre persönlichen Erfahrungen hier in Stuttgart und die Veränderung ihres Lebens in der Vorkriegszeit. Da ihre Eltern gegen den Nationalsozialismus waren, ergaben sich für Marlis Heck einige prekäre Situationen. Während des Krieges hat sie in Stuttgart Kriegsdienst beim Luftschutzdienst geleistet. 2013_07_25_film_igaz_heck

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Deutsch-israelischer Jugendaustausch des Stadtjugendrings Stuttgart

Vom 10.Juli bis zum 21. Juli ist eine Gruppe israelischer Jugendlicher aus Ramat Gan in Stuttgart. Die Jugendbegegnung steht unter dem Titel “Die Erinnerungskultur an den Holocaust in Deutschland und Israel im Vergleich”.

Wir werden an dieser Stelle von der Begegnung berichten.

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Dokumentarfilm: „Frage-Zeichen“

Dokumentarfilm: „Frage-Zeichen“ Jugendliche im Gespräch mit den Zeitzeugen des Nationalsozialismus Gretel Weber und Hildegard Peisert
9. Juli 2013, 17:30 Uhr
Bürgerhaus Botnang, Griegstraße 18, Stuttgart

Die Filme dokumentieren die Gespräche zwischen den Zeitzeugen des Nationalsozialismus Gretel Weber und Hildegard Peisert mit Jugendlichen. Nach den Filmvorführungen findet eine Podiumsdiskussion mit den am Projekt beteiligten Jugendlichen statt.

Gretel Weber kam als Kleinkind in eine Pflegefamilie. Ihr Pflegebruder war Walter Häbich. Als Mitglied im kommunistischen Jugendverband leistete er Widerstand gegen das Nazi-Regime.
1934 wurde Walter Häbich in Dachau ermordet. Gretel Weber war damals 14 Jahre alt. Im Gespräch mit drei Jugendlichen erzählt
Gretel Weber von ihrem Leben und den Erinnerungen an Walter Häbich, an dessen Leben in Botnang ein Stolperstein erinnert.

Hildegard Peisert und ihre Familie waren befreundet mit Georg Wohlleben, für den in Botnang ebenfalls ein Stolperstein verlegt
wurde. Im Gespräch mit den Jugendlichen erzählt sie über seine Verfolgung und berichtet über ihre eigenen Erfahrungen in der NS-Zeit und im 2. Weltkrieg.

Das Projekt „Frage-Zeichen“ ist ein durch die Stadt Stuttgart gefördertes Gemeinschaftprojekt der Stolpersteininitiative Stuttgart und des SJR Stuttgart. Mit freundlicher Unterstützung der DGB-Jugend

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