Der Haken am Kreuz

„Der Haken am Kreuz –
Kirchen in Stuttgart 1933-1945“

Kirchen, Politik und Gesellschaft in und um Stuttgart
Das Ziel des Stadtrundgangs ist eine Auseinandersetzung, die die historischen, kirchlichen und politischen Gegebenheiten beleuchtet und die nationalsozialistische Zeit (1933-1945) als ein Kapitel betrachtet, dessen Aufarbeitung längst nicht abgeschlossen ist.

Wir wollen an historischen Orten in der Innenstadt an Menschen erinnern, Geschichten beleuchten und Positionen diskutieren. Dabei soll keine umfassende Aufarbeitung der Geschichte entstehen, sondern es soll in Schlaglichtern die Rolle der Kirchen im Nationalsozialismus entdeckt werden. Waren die Kirchen Täter und/oder Verfolgte? Übernehmen sie Mitverantwortung für das Unrecht? Wie Positionieren sie sich  heute zu Themen wie Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus?
Anhand der historischen Betrachtungen sollen Fragen provoziert werden, die den Blick auf die heutige Entwicklung in der Gesellschaft und der Politik schärfen und Impulse geben, um sich eine eigene Meinung zu bilden.

Der Haken soll zum Nachdenken anregen und das Kreuz soll uns mahnen.

 

„Die Jungen sind nicht verantwortlich für das was damals geschah. Aber sie sind verantwortlich für das, was in der Geschichte daraus wird.“

Richard v. Weizsäcker (1985)

Der Rundgang wird von Mitgliedern des SJR-Arbeitskreises begleitet und moderiert.

Stationen:

  • St. Eberhard
  • Schlossplatz
  • Schillerplatz
  • Schlosskirche
  • Mahnmal
  • Dorotheenstr.
  • Leonhardskirche
  • Marktplatz
  • Stiftskirche
  • Hospitalhof

Rückfragen und weitere Informationen unter:
Stadtjugendring Stuttgart e.V., Friederike Hartl
Tel.: 0711 2372 631
mail: friederike.hartl@sjr-stuttgart.de